Referententeam

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Balthasar Baumgartner

Chor und Gesamtleitung

Balthasar Baumgartner erhielt seinen ersten Klavier- und Orgelunterricht in Rosenheim. Während seiner Schulzeit war er Jungstudent bei Elisabeth Ullmann an der Universität „Mozarteum” Salzburg. Von 2004 an studierte er kath. Kirchenmusik und Orgel an der Hochschule für Musik und Theater München (Orgel bei Harald Feller, Improvisation bei Wolfgang Hörlin, Chorleitung bei Michael Gläser). Im Juni 2010 schloss er seine Studien an der Münchener Musikhochschule mit dem Meisterklassendiplom in Orgel ab. Beim Regensburger Domorganisten Franz-Josef Stoiber und Tomasz Adam Nowak in Münster besuchte er zusätzlich Kurse in Orgelimprovisation.

Balthasar war Stipendiat von „Yehudi Menuhin Live Music Now”. Ausgezeichnet wurde er unter anderem beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn, dem August-Everding-Musikwettbewerb in München und dem Canadian International Organ Competition in Montréal. 2010 gewann er den 1. Preis sowie den Sonderpreis für Neue Musik beim Internationalen Mainzer Orgelwettbewerb.

Von 2009 bis 2011 war er als musikalischer Assistent bei der Kölner Dommusik schwerpunktmäßig für den Mädchenchor am Kölner Dom (Leitung: Oliver Sperling) in Stimmbildung und Chorarbeit tätig und erhielt dort weitere Anregungen vom Kölner Domorganisten Winfried Bönig.

Seit November 2011 ist er Kirchenmusiker an der Propsteikirche St. Vitus in Meppen sowie Regionalkantor für das Dekanat Emsland-Mitte. An der Propsteikirche leitet er den Propsteichor sowie die Gregorianikschola und den Kinderchor St. Vitus. Zudem leitet er den Städt. Musikverein Meppen und – gemeinsam mit seiner Kollegin Frauke Sparfeldt – den Kammerchor Emsland. Mit verschiedenen Ensembles gelangten so in den vergangenen Jahren u.a. Händels Messias, Bachs Weihnachtsoratorium (Kantaten 1-6), die Oratorien Elias und Paulus von Felix Mendelssohn-Bartholdy, das Requiem von W.A. Mozart, Beethovens 9. Sinfonie und Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms zur Aufführung.

Er ist Geschäftsführer des Kirchenmusikseminars Meppen (C-Ausbildung) und unterrichtet dort die Fächer Gregorianik/dt. Liturgiegesang und Musikgeschichte. Konzerte führten ihn in den vergangen Jahren u.a. in die Domkirchen von Köln, Aachen, Paderborn, Fulda, Osnabrück, den Altenberger Dom, die Essener Philharmonie und die Stadtkirche Bad Cannstatt/Stuttgart.

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Frauke Schwind

Vokalensembles und Kinderchor

Frauke Schwind (geb. Sparfeldt) wurde 1983 in Hamburg geboren und wuchs im Landkreis Lüneburg auf. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit 8 Jahren, mit 14 begann sie das Orgelspiel bei Kreiskantor Dr. Tobias Gravenhorst in Lüneburg. Im Jahr 2000 absolvierte sie die C-Prüfung und nahm im Jahr 2003 das Studium der Kirchenmusik an der Musikhochschule Lübeck auf und studierte bei Prof. Müller-Lorenz Chorleitung und bei Prof. Arvid Gast und Eberhard Lauer Orgelliteraturspiel. 2007 schloss sie das Grundstudium mit dem B-Examen und 2009 das Aufbaustudium Kirchenmusik A ebenfalls in Lübeck ab. Ergänzende Impulse erhielt Frauke Schwind im Schwerpunkt Chorleitung durch die Teilnahme an Meisterkursen u. a. bei Prof. Wolfgang Schäfer, Prof. Morten Schuldt-Jensen und Prof. Friederike Stahmer.

Vom 1. Advent 2008 bis zum Beginn ihrer Elternzeit Ende 2019 war Frauke Schwind Regionalkantorin an St. Jakobus in Sögel und betreute das Dekanat Emsland-Nord. An der St. Jakobus Kirche war sie für die chorische Arbeit der Kinder- und Jugendchören und dem Kirchenchor zuständig und die musikalische Gestaltung der Messen. In den Dekanaten kümmerte sie sich um die Aus- und Weiterbildung der Organisten und die Organisation von Kinderscholentagen und andere größere Treffen, die sich mit Musik befassen.

Sie war als Dozentin bei verschiedenen kirchenmusikalischen Fortbildungen und musikalischen Treffen auf Bistumsebene tätig, und unterrichtete im Rahmen der C-Ausbildung am Kirchenmusikseminar Meppen. Derzeit ist sie im Rahmen der Elternzeit ehrenamtlich u.a. weiterhin in der Leitung des Kammerchor Emsland und bei Veranstaltungen wie dem Familiensingwochenende des Bistums Osnabrück aktiv.

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Nikolaus Müller

Orchester und Streicherkammermusik

Nikolaus Müller erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Leipziger Thomanerchor. Er studierte zunächst Physik, bevor er sein Studium im Fach Orchesterdirigieren an der Leipziger Hochschule für Musik bei Michael Köhler aufnahm. Es folgten das Diplom 2004 bei Fabio Luisi in Leipzig sowie das Konzertexamen 2007 in Dresden bei Ekkehard Klemm.

Nach dem Studienabschluss war er als Chordirektor des Stadtsingechores zu Halle, als Kapellmeister der Wiener Sängerknaben und als Chordirektor am Theater Altenburg–Gera tätig. Mit den Wiener Sängerknaben konzertierte er in den USA und Lateinamerika, als Dirigent arbeitete er mit Orchestern wie dem Wiener Kammerorchester, der Haydn Sinfonietta Wien, der Elbland Philharmonie und der Staatskapelle Halle.

Nikolaus Müller ist künstlerischer Leiter der Robert–Franz–Singakademie in Halle. Zudem leitet er den Thüringer Landesjugendchor und ist als Dirigent, Dozent und Juror für den Thüringer Musikrat tätig. Seit 2016 leitet er die Ensembles der Universitätsmusik am Musischen Zentrum der Ruhr–Universität Bochum.

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Cornelius Mayer

Streicherkammermusik

Cornelius Mayer begann im Alter von sechs Jahren mit dem Geigen- und Klavierspiel. Später wechselte er dann zur Viola und erhielt bis zum Abitur Unterricht bei Caroline Dieluweit. Die ausgezeichnete musikalische Ausbildung am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen weckte sein breites Interesse, Konzerttourneen führten ihn nach Österreich, Italien, Ungarn und Schottland.

Während seiner Schulzeit sammelte er erste Orchestererfahrung u.a. als Stimmführer im Bayerischen Landesjugendorchester mit Dirigenten wie Robin Ticciati, Andrés Orozco-Estrada, Pietari Inkinen und Mariss Jansons. Während seines Studiums in Frankfurt am Main bei Prof. Roland Glassl arbeitete er in verschiedenen Orchestern mit Lothar Zagrosek, Sebastian Weigle und Kristjan Järvi zusammen.

In verschiedenen Kammermusikformationen konzertierte Cornelius Mayer u.a. mit Mitgliedern des Notos Quartets, des Trio Vivat sowie als Gründungsmitglied des Benjamini Quartetts. Meister- und Kammermusikkurse bei Prof. Hariolf Schlichtig, Prof. Hubert Buchberger sowie Mitgliedern des Kuss Quartetts und des Apollon Musagete Quartetts gaben weitere wichtige Impulse.

Nachdem er ab 2013 die Orchesterakademie an der Bayerischen Staatsoper absolviert hat, ist er seit 2015 Solobratscher im Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz München.

Arnt Böhme

Arnt Böhme

Blechbläser und Blechbläserkammermusik

Vita folgt.

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Alexander Ott

Holzbläser und Holzbläserkammermusik

Geboren in Wangen/Allgäu 1955.

Erster Musikunterricht mit 6 Jahren bei seinem Vater, mit 16 Beginn des Oboen-Spiels.

1975-1981 Studium an der Musikhochschule Freiburg: Oboe bei Hans Elhorst und Heinz Holliger, Klavier bei Hellmuth Meyer-Eggen, Dirigieren bei Wolfgang Schäfer.

1978 erfolgreiches Probespiel bei der Jungen Deutschen Philharmonie. Nach dem Staatsexamen 1981 Aufnahme in die Karajan-Akademie des Berliner Philharmonischen Orchesters.

Neben der Orchesterarbeit vielfältige solistische und kammermusikalische Tätigkeit: Seit 1982 Mitglied im ensemble 13, 1987-1991 im neuen Bläserquinttett des SWF, seit 1982 im Orfeo-Bläseroktett, Duo Klavier/Oboe mit Hans-Georg Gaydoul, Freiburg. Seit 1999 Mitglied im Audace Bläsertrio mit Dirk Altmann (Klarinette) und Eckart Hübner (Fagott). 1986 Solooboist im Bayreuther Festspielorchester.

Solokonzerte u.a. mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg (Richard Strauss, Oboenkonzert), mit der Sinfonia tedesca, Karlsruhe, der Klassischen Philharmonie Telekom Bonn, mit der Krakauer und der Breslauer Philharmonie.

Zahlreiche Rundfunkaufnahmen bei verschiedenen Sendeanstalten.

Seit 1981 Mitglied des SWR Sinfonieorchesters.

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